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Meine Ziele, Aufgaben und Projekte für meine zweite Amtsperiode

Familienfreundlich – liebens- und lebenswert – für alle Generationen attraktiv

Ziele001

Eine familienfreundliche Infrastruktur mit Gemeinschaftsflächen und Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Familien ist Voraussetzung für die gute Lebensqualität in unserer Stadt und ein bedeutender Standortfaktor. Spielplätze, attraktive Freizeiteinrichtungen und ein lebendiges Vereinsleben in Kultur und Sport unterstützen dies ebenso wie Bildungs- und Beratungsangebote.

Mein oberstes Ziel ist es, Griesheim als liebens- und lebenswerte Stadt zu erhalten und auszubauen, als Stadt, in der sich Kinder und Jugendliche, Familien und Alleinstehende, Seniorinnen und Senioren, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ebenso wohlfühlen wie Gewerbetreibende und Einzelhändler.

Neubau Feuerwehrhaus

Ziele002Griesheim wächst, da müssen auch Versorgungseinrichtungen und Infrastruktur wachsen. Das Gebäude der Feuerwehr ist in die Jahre gekommen, eine Sanierung oder Erweiterung im Bestand ist keine Lösung, die langfristig den gestiegenen, zeitgemäßen Anforderungen Rechnung trägt.

Konkret steht daher für mich ganz oben auf der Liste für die ersten beiden Jahre einer zweiten Amtszeit als Bürgermeisterin das Projekt Neubau Feuerwehrhaus, damit Einsatzfähigkeit, Brandschutz und gute Arbeits- und Ausbildungsbedingungen der Rettungskräfte gewährleistet sind.

Wohnraum – Museum – Universität

Ziele003Hohe Priorität hat für mich auch die Erschließung der Konversionsflächen. Mein Ziel ist es, diese Flächen vorrangig einer Nutzung für bezahlbaren Wohnraum zuführen.

Den ehemaligen Hangar möchte ich in den Verhandlungen mit der BImA, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, gerne für den August-Euler-Museumsverein und vielleicht sogar als Eventhalle sichern. In diesem Kontext ist mir auch die Fortsetzung der kooperativen Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt sehr wichtig.

Attraktiver westlicher Ortseingang

Ziele004Die Umgestaltung des westlichen Ortseingangs und die deutliche Stärkung des Fuß- und Radverkehrs, vor allen Dingen in der Innenstadt, habe ich mir als weitere wichtige Maßnahmen einer zweiten Amtszeit vorgenommen.

Für die Umgestaltung des westlichen Ortseingangs liegen bereits verschiedene Vorschläge vor, die in den nächsten Wochen in eine konkrete Planung münden werden.

Im kommenden Jahr wird zwischen Lutherkirche und B 26 ein kleines Baugebiet erschlossen, das den westlichen Ortseingang ebenfalls aufwerten wird. Mir ist es auch weiterhin ein besonderes Anliegen, dass Griesheims westliches Eingangstor optisch deutlich aufgewertet, das Nikelose-Haus freigestellt und die Situation für den Fuß- und Radverkehr verbessert wird.

In diesem Zusammenhang halte ich auch an meinem erklärten Ziel der Geschwindigkeitsreduzierung in der Oberndorfer Straße fest, ein Vorhaben, das ich bereits in vielen Gesprächen mit dem zuständigen Landesamt erörtert habe.
Ich strebe rund um den Zöllerhannes, den ich als Veranstaltungsort erhalten will, eine Umgestaltung an, damit der Verkehr dort beruhigt wird und ein kleiner Platz entstehen kann.

Fuß- und Radverkehr stärken

Ziele005Auf meine Initiative hin wurde in den vergangenen Monaten ein Mobilitätskonzept für den Fuß- und Radverkehr mit Schwerpunkt Innenstadt erarbeitet. Ich möchte hier unter anderem zusätzliche Querungshilfen und Fahrradabstellflächen schaffen sowie mehr Gleichberechtigung für alle Verkehrsteilnehmer herbeiführen.

Mit Nachdruck werde ich mich weiterhin bei den zuständigen Stellen dafür einsetzen, dass zumindest im Innenstadtbereich auf der Wilhelm-Leuschner-Straße generell Tempo 30 eingeführt wird.

Unterstützung für die ältere Generation

Ziele006Während meine erste Amtszeit mit der Schaffung von 250 neuen Kinderbetreuungsplätzen deutlich im Zeichen der Kinder und Jugendlichen stand, will ich in der kommenden Amtszeit den Fokus auf die demographische Entwicklung und die älteren Menschen in unserer Stadt legen. In Griesheim leben derzeit über 5.300 Menschen, die älter als 65 Jahre sind. Das entspricht einem Anteil von unter 20 Prozent der Griesheimer Bevölkerung. Obwohl Griesheim also eine recht „junge“ Stadt ist, verändert der demographische Wandel auch bei uns die Anforderungen an die lokale Infrastruktur. Das Angebot und die Unterstützung für die ältere Generation gewinnen daher immer weiter an Bedeutung.

Das von mir angestoßene und von der Evangelischen Hochschule unter Leitung von Professor Meyer derzeit durchgeführte Forschungsprojekt „Inklusives Altern“, mit dem wir erfahren wollen, welche Wünsche, Bedürfnisse und Anregungen die Bürgerinnen und Bürger ab 65 Jahren an ihre Stadt haben, wird hier wertvolle Informationen bringen. Damit haben wir dann eine wissenschaftlich fundierte Grundlage für eine nachhaltige, altersgerechte Stadtentwicklung, aus der wir zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern die Seniorenprojekte der nächsten Jahre entwickeln werden.

Haus Waldeck bleibt in städtischer Trägerschaft

Ziele007In diesen Zusammenhang ist mir auch die finanzielle Sicherung und bauliche Modernisierung unseres Haus Waldeck als städtisches Senioren- und Pflegezentrum eine weitere Herzensangelegenheit. Das Haus Waldeck nimmt deutschlandweit einen Spitzenplatz unter den Pflegeeinrichtungen ein. Gute Pflege und Betreuung gibt es sicherlich nicht zum Nulltarif. Aber im Interesse der Pflegebedürftigen ist für mich die Pflegequalität von ganz besonderer Bedeutung! Hier will ich einen Ausgleich zwischen Menschlichkeit und finanziellen Rahmenbedingungen schaffen.

Durch einen Ausbau der Angebote insbesondere im Betreuten Wohnen will ich die Zukunft des Hauses Waldeck sichern. Ich werde prüfen, ob das bisherige Gelände der Feuerwehr nach deren Umzug geeignet ist für den Neubau einer zusätzlichen Einrichtung des Betreuten Wohnens, die als Außenstelle unseres Eigenbetriebs geführt werden soll.

Pflegestützpunkt nach Griesheim

Ziele008Beim Landkreis Darmstadt-Dieburg habe ich bereits einen schriftlichen Antrag eingereicht, um den zweiten Pflegestützpunkt im Kreis nach Griesheim zu holen. Pflegestützpunkte sind wohnortnahe Anlaufstellen, die pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen beraten, unterstützen und bei der Organisation der Pflege behilflich sind, z.B. bei der Vermittlung von Pflegedien sten, Haushaltshilfen oder einem Einkaufsservice.

Die Einrichtung des zweiten Pflegestützpunktes hängt ganz entscheidend vom Land Hessen und von den Krankenkassen ab, die dieses Beratungsangebot zusammen mit dem Landkreis tragen und finanzieren. Ich hoffe natürlich auf eine positive Entscheidung im Interesse der Bürgerinnen und Bürger zu Gunsten von Griesheim!

Gewerbestandort Griesheim

Ziele009Die Standortsicherung des örtlichen Gewerbes und die Ansiedlung neuer Betriebe und Unternehmen ist ein weiteres Aufgabenfeld, das für mich nach wie vor eine große Bedeutung hat. In meiner ersten Amtszeit konnten alleine im Gewerbegebiet Nord 5 Betriebe neu angesiedelt und für 9 größere Unternehmen mit Unterstützung der Stadt der Standort gesichert werden. Leider ist die Stadt nur in sehr geringem Maß Eigentümer von Flächen in unseren Gewerbegebieten, so dass die Neuansiedlung von Unternehmen nur eingeschränkt möglich ist. Künftige Gewerbegebiete, die wir mit Sicherheit in Zukunft brauchen werden, müssen daher so erschlossen werden, dass eine Vermarktung der Flächen aus einer Hand möglich ist.

Die nördliche Erschließung des Gewerbegebiets am Nordring und die Einbindung in ein überregionales Verkehrskonzept ist mich deshalb ein weiteres Projekt für meine nächste Amtszeit.

Standortmarketing und Innenstadt

Ziele010Um unsere schöne, belebte Innenstadt beneiden uns viele andere Kommunen. Für die geplante Bebauung zwischen Sparkasse und Friedrich-Ebert-Straße mit dem Erhalt eines Nahversorgers liegen erste vielversprechende Planskizzen vor und ich bin zuversichtlich, dass dieses Projekt zu einer echten Bereicherung für Griesheim wird.
Zahlreiche gemeinsame Aktivitäten mit den Einzelhändlern und dem örtlichen Gewerbe in Kooperation mit dem Gewerbeverein fanden bereits in den letzten Jahren statt. Aber diese Aufgabe braucht Kontinuität und hat nach wie vor große Bedeutung für den Wirtschafts- und Gewerbestandort Griesheim. Ich werde deshalb den Dialog mit Einzelhändlern und Gewerbetreibenden fortführen und gemeinsame Aktivitäten auch künftig unterstützen und fördern.

Zukunftsfähigkeit und Zusammenleben

Ziele011Seit zwei Jahren bin ich stellvertretende Vorsitzende des Kommunalbeirats der Entega. Ich möchte diese Zusammenarbeit auch künftig gewinnbringend für die Stadt Griesheim vor allen Dingen in den Bereichen Energie sparen und Energie speichern einbringen.

Ganz sicher zählen zu meinen weiteren wichtigen Aufgaben der nächsten Jahre gleichermaßen die Modernisierung des Freibades, der Einsatz für den größtmöglichen Lärmschutz für die Griesheimer Bevölkerung bei überregionalen Projekten wie Neubau von ICE- und Güterverkehrstrassen, der Klimaschutz, die kontinuierliche Unterstützung der Vereine durch laufende Zuschüsse sowie bei ihren Sanierungsmaßnahmen, die Integration der Flüchtlinge und vor allem auch die vollständige Teilhabe aller Menschen am Leben in unserer Stadt.

Barrierefreiheit und Teilhabe

Mein Ziel ist es außerdem, die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum deutlich zu verbessern und bald einen Platz für ein Wohnprojekt, in dem Menschen mit und ohne Handicaps gemeinsam wohnen können, in unserer Stadt zu finden.

Selbstverständlich für mich ist die Umsetzung der UN-Behindertenkonvention durch den entsprechenden Griesheimer Aktionsplan.

Generationengerechtigkeit

Ziele012Über allem steht für mich aber das Ziel der Generationengerechtigkeit!
Das betrifft die jeweils einzelnen Projekte und Vorhaben an sich, bezieht sich aber konkret auch auf Themenbereiche wie Klima- und Umweltschutz sowie Flächenverbrauch. Ganz klar bedeutet das, dass jede Generation nur so viele finanzielle Ressourcen verbraucht, also Gelder ausgibt, wie sie auch selbst erwirtschaftet, also einnimmt.

Generationengerechtigkeit wird mein Leitbild für die nächsten sechs Jahre meiner Amtszeit sein. Entsprechen wir diesem Leitbild, ist sichergestellt, dass wir nicht auf Kosten künftiger Generationen leben.

Griesheim ist gut aufgestellt – lassen Sie uns die Zukunft gemeinsam gestalten!

Ich sage Griesheim auch weiterhin eine positive Entwicklung und eine gute Zukunft voraus. Unsere Standortvorteile wie die sehr gute Kinderbetreuung, das umfassende schulische Bildungsangebot, die gute verkehrliche Anbindung in den Rhein-Main-Neckar-Raum, eine hervorragende Infrastruktur mit zwei Bädern und einem tollen Vereinsangebot sowie ausgedehnte Wander- und Radwege, Wiesen, Wälder und viele attraktive Ausflugsziele in der näheren Umgebung sorgen nach allen Prognosen auch im nächsten Jahrzehnt für Wachstum.

Mit diesen Pluspunkten in Kombination mit einer zielgerichteten und nachhaltigen Stadtentwicklung ebnet sich Griesheim den Weg in eine erfolgreiche Zukunft.

Ziele013Dabei geht es vor allem darum, die Potenziale der Stadt zur Ansiedlung von Gewerbe und Handel sowie im Wohnungsbau auszuschöpfen. Betriebe ansiedeln, Arbeitsplätze schaffen, für zusätzlichen Wohnraum sorgen, die Lebensqualität erhöhen, die Infrastruktur stärken, das Vereinsleben fördern, das ehrenamtliche Engagement ausbauen, die Integration und volle Teilhabe aller Menschen in unserer Stadt fördern, die innerstädtische Mobilität ausbauen und für Nachhaltigkeit sorgen – all das trägt dazu bei, dass sich Griesheim als erfolgreiche Kommune im Kreis Darmstadt-Dieburg positioniert. Ich will in einer zweiten Amtszeit aktiv daran arbeiten, dass das so bleibt!

Ziele015Bereits im kommenden Jahr werde ich einen breit angelegten und extern begleiteten Zukunftsdialog für und mit allen Bürgerinnen und Bürgern anstoßen, der an den Agenda 21-Prozess anknüpft, den wir vor etwa 20 Jahren in Griesheim durchgeführt haben und der unter der Fragestellung steht: „Wie wollen wir in Zukunft in Griesheim leben – Agenda Griesheim 21.1“.

Bürgermeisterin GW Claim Briefbogen